Wohlfühlgemeinde

Gemeinde der guten Nachbarschaft unter allen

Ob mit den unmittelbaren Nachbarn, den Dorfschaften, den Nachbargemeinden und dem Kreis, den Einheimischen und dem Tourismus, den Jungen und den Älteren – Eine Gemeinde zieht ihre Stärke aus dem Zusammenhalt. Diesen Zusammenhalt, das Miteinander, möchte ich fördern. Eine gute Nachbarschaft ist die Grundlage für eine gute gesellschaftliche und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde. Mir ist eine Gesellschaft wichtig, die zusammen hält und die, auch wenn es mal schwieriger wird, aus der Gemeinschaft Stärke zieht. 

Unsere Gemeinde, bestehend aus 10 Dorfschaften, ist vielfältig. Das ist eine große Stärke. Es macht die Gemeinde Scharbeutz flexibler, attraktiver und interessanter für die verschiedenen Interessen und Wünsche seiner Bürger und auch die unserer Gäste. Bei politischen Entscheidungen jedoch darf keine Dorfschaft vernachlässigt werden. Sobald sich das Gefühl einschleicht, man werde ungerecht behandelt, führt dies zu einer Schwächung des Zusammenhalts der Gemeinde insgesamt. In einer Wohlfühlgemeinde muss jeder mitgenommen werden, um sich mitgenommen zu fühlen. Wir sind besser miteinander!

Ein weiteres Beispiel ist die regionale Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Region. Unsere Nachbargemeinden und wir können durch regionale Zusammenarbeit mehr erreichen als alleine. In Fragen des Tourismus, des Umweltschutzes, der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung können wir gemeinsam mehr für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger erreichen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Gemeinsamkeiten hervorzuheben ist jedoch sinnvoll, denn oft konkurrieren nicht einzelne Standortgemeinden sondern Standortregionen miteinander. Hier müssen wir zusammenhalten. Wir sind besser miteinander!

Ehrenamt und Vereine stärken

Das Ehrenamt und das Vereinsleben fördern den Zusammenhalt einer Gesellschaft mehr, als vieles andere. Es schweißt zusammen, es ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält. Sein Wert ist unschätzbar hoch für die Gemeinde Scharbeutz. Als Bürgermeister sehe ich meine Aufgabe darin, die ehrenamtlich Tätigen und die Vereine mit allen Möglichkeiten zu unterstützen und stets direkter und offener Ansprechpartner bei Wünschen, Anregungen und Problemen zu sein. 

Was würde im Notfall ohne die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr passieren? Wie würde das Gemeindeleben ohne die Sportvereinigung Pönitz, den TSG Scharbeutz, ohne den Ostseesportverein oder den Sarkwitzer SV aussehen? 

Wie viel ärmer wäre unsere Gemeinde ohne eine Kulturszene, ohne den Kulturverein Kleine Waldschänke, ohne den Verein für Regionalgeschichte der Gemeinde Scharbeutz und Umgebung.  

Der Scharbeutzer Schützenverein, die Ehrenamtlichen der DLRG, die Kirchengemeinden und viele weitere sind unverzichtbare Stützen des Gemeindelebens. 

Ein weiterer wichtiger Wert unserer Vereine liegt für mich darin, dass sie Menschen auffangen, die sich in persönlich schweren Zeiten befinden. Jemand, der einen wichtigen Menschen in seinem Leben verloren hat, wird oft in Vereinen aufgefangen. Gerade ältere Menschen, die ihre Partnerin oder Partner verloren haben und sich alleine fühlen, werden in Vereinen aufgefangen. Auch hierfür ist das Ehrenamt für die Menschen wichtig. 

Ich verspreche Ihnen, Sie nie fallen zu lassen, so wie Sie nie Ihre Ehrenämtler fallen lassen würden. Ich werde Ihnen zur Seite stehen, in jeder Situation. Sie können sich auf mich verlassen.

Bürgerbeteiligung leben

Auf keiner anderen Ebene können Bürgerinnen und Bürger die Politik so beeinflussen wie in der Kommunalpolitik. Bürgern sollte die Beteiligung an Entscheidungen und demokratischen Prozessen erleichtert werden, denn Ihre Meinung ist wichtig und sie direkt übermitteln und dadurch Einfluss auf sie betreffende Entscheidungen nehmen zu können erhöht die Akzeptanz politischer Entscheidungen und stärkt das Vertrauen in die Demokratie. Ich werde immer und für alle ein offenes Ohr für die Belange, Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger haben. Der direkte Zugang und das persönliche Gespräch sind mir wichtig. 

Zusätzlich zu Bürgersprechstunden möchte ich Kinder- und Jugendsprechstunden einrichten. Auch dies ist für mich als Bürgermeister Teil einer zukünftig stärkeren Bürgerbeteiligung für die Gemeinde Scharbeutz. Ich möchte einen Austausch auf Augenhöhe in der Gemeinde etablieren. Wer miteinander spricht, versteht auch, was den anderen tatsächlich bewegt. Politik muss mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden.

Transparenz politischer Entscheidungen

Die Demokratie muss lebendig bleiben und für die Menschen sichtbar sein. Es muss deutlich sein, warum und wofür politische Entscheidungen getroffen wurden, und auch wie sie getroffen wurden. Am Ende muss gewährleistet sein, dass Entscheidungen nachvollziehbar sind. Dieses Vertrauen werde ich unter anderem durch eine Politik der offenen Kommunikation und der offenen Tür gewinnen.

Regelmäßige Bürgersprechstunden in allen Dorfschaften

Für mich ist es selbstverständlich, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort mit den Menschen vor Ort regelmäßig zu besprechen. Ich werde zu Ihnen kommen. Das hat viel mit Wertschätzung und damit zu tun, dass eine echte Bürgerbeteiligung nur erfolgreich ist, wenn jede Bürgerin und jeder Bürger gehört werden kann, sich ernst genommen fühlt und ernst genommen wird.

Miteinander von Bürgerinnen, Bürgern und Urlaubsgästen

Die Gemeinde Scharbeutz soll für Bürger und Gäste ein idealer Ort zum Wohnen und Urlaub machen sein. Der Tourismus ist als Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor besonders bedeutsam für die Gemeinde, ebenso wie das Wohlbefinden jedes Bürgers. Und so ist es ein Ziel, Synergien zu schaffen, durch welche Gäste wie Bürger zufrieden in unserer traumhaften Gemeinde leben können. Der Bürger und der Urlaubsgast sollen sich in der Gemeinde wohlfühlen.

In Zukunft ist die Qualitätsentwicklung im Tourismus in den Fokus zu nehmen. Viele Gäste haben die schöne Gemeinde Scharbeutz für sich entdeckt. Im nächsten Schritt ist darauf zu achten, dass die Interessen der Bürger in die touristische Entwicklung einfließen und der Tourismus als wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor weiter entwickelt wird.